29. LEIPZIGER IMMOBILIENGESPRÄCH - 10.05.2017

Leitplanken des Bauens in Leipzig

Städtebauliche Planungsprozesse in einer stark wachsenden Stadt

Jochem Lunebach, Leiter Stadtplanungsamt Stadt Leipzig im Dialog

Entscheidungsfreude gefordert - in der Diskussion beim 29. LEIPZIGER IMMOBILIENGESPRÄCH – moderiert von Gerd Schmidt, Partner bei CMS Hasche Sigle Rechtsanwälte und Steuerberater in Leipzig – war das eines der Ansinnen, das am häufigsten als Wunsch an die Verwaltung geäußert wurde.

Ulf Graichen, Niederlassungsleiter der CG Gruppe AG in Leipzig und damit verantwortlich für eine der größten Quartierentwicklungen mit dem Freiladebahnhof, sprach sich für einen kooperativen Ansatz aus, betonte aber gleichzeitig, dass für jeden Investor am Ende auch eine Wirtschaftlichkeit stehen müsse.

André Jaschke, Geschäftsführer der enersyngy GmbH, der seine Tätigkeit als „Puffer“ zwischen Investor und Verwaltung sieht, mahnte an, dass nicht nur städtebauliche Aspekte eine Rolle spielen dürfen, sondern auch die Fachgewerke von Beginn an zusammen gebracht werden müssen.

Steffen Foede, Vorstand der UNITAS eG, wünschte sich die Ausrichtung hin zu einigen Neubauprojekten, die es den vor allen älteren Menschen möglich macht, weiter in der Genossenschaft zu leben.

Heiko Leisten, Geschäftsführer der Hildebrand & Jürgens GmbH, erinnerte sich an vergangene Jahre: „Es gab Zeiten, da war die Verwaltung ein Partner. Leipzig wächst, aber die Verwaltung leider nicht. Wir haben es oft mit einem Abarbeitungsstau zu tun und mit verlängerten Genehmigungszeiten.“

Dr. Ingo Seidemann, Geschäftsführer der S&G Development GmbH und gerade mit dem Projekt Busbahnhof beschäftigt, sprach sich für die Anerkennung von wechselseitigen Zielen und Interessen bei Stadt und Investoren aus.

 

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